Aller Anfang ist schwer und auch bei der digitalen Fotografie ist das nicht anders. Man ist mit den vielen Einstellungen der Kamera überfordert und Weißabgleich oder Belichtungszeit sind bömische Dörfer. Nicht schlimm, viele Kameras haben relativ gute Automatikprogramme und nicht gelungene Bilder kann man auch im Dutzend leicht löschen.
Trotzdem ist es ärgerlich, wenn die Fotos vom Weihnachtsfest mit der Familie, den ersten Schritten des Kindes oder einfach nur aus dem Urlaub unschärfer sind als auf dem kleinen LCD Monitor der Kamera sichtbar.
Genau hier setzt Digitale Fotopraxis von Jacqueline Esen an. Schon der Untertitel “Rezepte für bessere Fotos: Einfach besser fotografieren – Motive gekonnt umsetzen” zeigt worum geht: Einfache Anleitungen und Erklärungen, wie man unkompliziert bessere Resultate erzielt.
Das Buch richtet sich primär an Anfänger zum Erlernen der Grundlagen, geht aber teilweise auch so in die Tiefe, daß man auch als Profi den ein oder anderen Tipp mitnehmen kann. Dabei geht es weniger um strikte Anweisungen, als vielmehr Anregungen und Hilfestellungen. Angenehm geschrieben, auch für Gelegenheitsleser nicht zu trocken.
Fazit: Digitale Fotopraxis ist ein rundum gelungenes Buch das alle Aspekte digitaler Fotografie aufgreift und erklärt. Fast schon ein Muß für jeden, der nicht nur knipsen, sondern fotografieren möchte.
